|
Missbrauch:
Kurz definiert
Was ist das ?
Ursachen
Unser Geheimnis
In unserer Familie ?
Selbsthilfe:
Hilfe zur Selbsthilfe
Das glaubt dir ...
Ich konnte nicht ...
Dinge ...
Prävention:
Regeln
Ratschläge
Forderungen
Für die Eltern:
Umgang
Erziehung
Vorschulalter
Kinergarten/Schule
Liebe Väter, ...
Liebe Mütter, ...
Fragen&Antworten
Wie erkennt man ...
... die Signale
... entführte Kinder
Was tun bei ...
... Missbrauch
... Vermisstenfällen
Kinderpornografie:
Informationen
Informationen:
Bücherliste
Babysitter
Taschengeld
Kontakte:
Kindesentzug
Telefonnummern
Jugendämter
Helfen Sie mit ...
|
|
Forderungen eines Kindes an seine Eltern
(Quelle: Broschüre: Diakonie in Essen, Haus der Ev. Kirche, II. Hagen 7, 4300 Essen 1, Telefon: 02 01 / 2 20 51)
- Verwöhne mich nicht! Ich weiß sehr wohl, dass ich nicht alles bekommen kann
wonach ich frage; (ich will Dich nur auf die Probe stellen)
- Sei nicht ängstlich, im Umgang mit mir standhaft zu bleiben!
Mir ist diese Haltung lieber, weil ich mich dann sicherer fühle.
- Hindere mich daran, schlechte Gewohnheiten anzunehmen.
Ich muß mich darauf verlassen können, dass Du sie schon in ihren Ansätzen erkennst.
- Weise mich nicht im Beisein anderer Leute zurecht, wenn es sich vermeiden läßt!
Ich werde Deinen Worten viel mehr Beachtung schenken, wenn Du zu mir leise unter vier Augen sprichst.
- Sei nicht fassungslos, wenn ich zu Dir sage: „Ich hasse Dich!“
Ich hasse Dich nicht, sondern Deine Macht meine Pläne zu durchkreuzen.
- Bewahre mich nicht (immer) vor den Folgen meines Tuns
... ich muß auch einmal peinliche Erfahrungen machen.
- Schenke meinen kleinen Unpässlichkeiten nicht zu viel Beachtung.
Sie verschaffen mir nur manchmal die Zuwendung, die ich benötige!
- Nörgele nicht! Wenn Du das tust, schütze ich mich dadurch, dass ich mich taub stelle.
- Mache keine raschen Versprechungen! Bedenke,
dass ich mich schrecklich im Stich gelassen fühle, wenn Versprechungen gebrochen werden.
- Sei nicht inkonsequent!
Das macht mich völlig unsicher und läßt mich mein Vertrauen zu Dir verlieren.
- Unterbrich mich nicht, wenn ich Fragen stelle!
Wenn Du das tust, so wirst Du bemerken, dass ich mich nicht mehr an Dich wende, sondern versuche, meine Informationen anderswo zu bekommen.
- Sag nicht, meine Ängste seien albern!
Sie sind erschreckend echt, aber Du kannst mich beruhigen, wenn du versuchst, sie zu begreifen.
- Versuche nicht immer so zu tun, als seiest Du perfekt oder unfehlbar.
Der Schock ist für mich zu groß, wenn ich herausfinde, dass Du es doch nicht bist.
- Vergiß nicht, ich liebe Experimente! Ich kann ohne sie nicht groß werden (bitte halts aus).
- Denke nicht immer, dass es unter Deiner Würde sei, Dich bei mir zu entschuldigen!
Eine ehrliche Entschuldigung erweckt bei mir ein überraschendes Gefühl der Zuneigung.
- Vergiß nicht, wie schnell ich aufwachse.
Es muß für Dich sehr schwer sein, mit mir Schritt zu halten, aber bitte versuchs!
- Vergiß nicht, dass ich ohne eine Menge verständiger Liebe nicht gedeihen kann.
(Aber das muß ich Dir wohl nicht sagen - nicht wahr?)
(Quelle: Broschüre: Diakonie in Essen, Haus der Ev. Kirche, II. Hagen 7, 4300 Essen 1, Telefon: 02 01 / 2 20 51)

|